Kniearthrose mit 40: Meine Schritte zur Selbstfürsorge
- Karin Hahn

- 9. Juli 2025
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 17. Sept. 2025
Wie alles begann: Geräusche im Knie & erste Diagnose
Anfang Mai hörte ich beim Treppensteigen ein seltsames Geräusch in meinem Knie - zuerst nur hörbar, dann auch spürbar: ein Schmatzen, Scharren, Rumpeln.
Mir war klar: Da stimmt etwas nicht.
Ich vereinbarte einen Arzttermin - in der Hoffnung, es sei etwas Harmloses: vielleicht ein paar Kilos zuviel oder eine leichte Überlastung. Die erste Diagnose lautet Bakerzyste. Kein Grund zur Panik, aber ein deutlicher Hinweis, dass im Knie etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist. Es folgten eine Überweisung zum Röntgen und der Rat, das Knie achtsam zu belasten.
Der Befund Kniearthrose: Angst, Googeln und ein Perspektivenwechsel
Wenige Tage später brachte das Röntgen den Befund: beginnende Kniearthrose.
Mit Anfang 40. Das hat mich erschreckt und verunsichert. Natürlich habe ich gegoogelt (Spoiler: keine gute Idee) und vieles davon machte mir Angst.
Gleichzeitig hat mich dieser Moment zum Nachdenken und schließlich zum Umdenken gebracht: Übergewicht, Bewegungsmangel, ungesunde Ernährung, Dauerstress, Frustessen - all das war mir bewusst, aber ich hatte mich selbst immer wieder übergangen. Für andere, für den Alltag, für den Druck. Jetzt wurde es laut - im Knie und in meinem Inneren.
Warum ich umdenke: Körper, Seele & Glaube im Blick
Ich habe gemerkt: So geht es nicht weiter - nicht körperlich, nicht seelisch und nicht geistlich. Inmitten von Fragen und Unsicherheit entstand in mir ein Gebet: "Gott, zeig mir einen Weg. Deinen Weg." Einen Weg, auf dem ich lerne, besser auf mich zu hören, mich nicht länger zu übergehen und Schritt für Schritt zu echter Achtsamkeit und Vertrauen zurückzufinden, auch wenn nicht alles perfekt ist.
Bei der Befundbesprechung beruhigte mich meine Hausärztin: Es ist wirklich noch nicht schlimm, aber Zeit, etwas zu verändern. Ich bekam eine Verordnung für Physiotherapie und innerlich den Anstoß, nicht aus Angst zu handeln, sondern aus Liebe zu meinem Körper und aus Sehnsucht nach Leben.
Erste Schritte, die mir helfen (ohne Druck)
Das hier ist sind meine ersten Schritte - alltagstauglich und freundlich zu mir selbst:
Physiotherapie starten: Übungen erlernen, Muskulatur stärken, Beweglichkeit fördern
Sanfte Bewegung im Alltag: Spazieren, moblisieren, kurze Einheiten statt "alles oder nichts"
Belastungen achtsam dosieren: Treppen, Hocken, Tragen - bewusst und knieschonend
Ernährung liebevoll anpassen: weniger Frustessen, mehr Nährstoffe; ohne Verbote, dafür mit Genuss
Stress runterfahren: Pausen zulassen, Atmen, kleine Inseln der Ruhe
Tagebuch führen: Symptome, Stimmung, (Zyklus-)Energie notieren - Muster erkennen
Mit Gott unterwegs: Beten, Worship, Vertrauen - Gnade statt Druck.
Mein Leitmotiv: Ich will nicht länger nur funktionieren. Ich will leben - bewusst, mit Sinn und mit Gott an meiner Seite.
Teile gern deine Erfahrung in den Kommentaren: Was war dein erster Schritt, der dir gutgetan hat?
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Hinweis: Dieser Beitrag beschreibt meine persönliche Erfahrung. Er ersetzt keine medizinische Beratung. Wenn du Beschwerden hast, wende dich an Ärzt:innen oder Therapeut:innen.




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